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Fotografen
Fragen…
Welches Equipment

Viele stellen sich am Anfang die Frage was brauche ich um schöne Fotos zu machen und denken dabei an zig Dinge die sie kaufen müssen. Ob das nötig ist oder nicht möchte ich euch heute näher bringen. Diese und andere kleine Fragen haben mir zwei Mädels aus Deutschland gestellt die noch ganz am Anfang stehen und nicht so recht wissen was sie genau als Einsteigerset benötigen.

Wie geht man das Ding das sich fotografie nennt eigentlich an?

Am Anfang war das Bild, oder war es doch die Kamera? Nun ja, in Zeiten in denen jeder der eine Kamera besitzt auch gleichzeitig Fotograf ist, liegt die Lösung nahe, dass man dazu einfach nur eine Kamera braucht.

Der Dealer deines Vertrauens

Wenn du noch keine Kamera hast gehe am Besten mal ins Fachgeschäft (Kein Elektrogroßhändler) und lass dich dort gut beraten. Nimm jede Kamera mal in die Hand und probiere ein wenig herum. Finde heraus mit welcher der Kameras du am Besten zurecht kommst. So findest du mal raus welche dir persönlich am Besten liegt. Am besten scheißt du noch auf die Meinung anderer, denn grundsätzlich sind alle Hersteller in etwa auf selbem Niveau.

Dazu noch ein schickes Objektiv. Für den Anfang reicht ein günstigeres Zoom Objektiv würde ich mal sagen.

Kaufe aber noch nichts dazu, denn mehr benötigst du erstmal nicht.

Nur eine Kamera mit Objektiv und das wars oder wie?

Ganz genau. In erster Linie brauchst du nur deine Kamera ein Objektiv und dich um in die Fotografie zu starten. Licht gibt es dank Sonne genug und Motive bietet unser herrlicher Planet auch satt. Klar gibt es Dinge die du sonst noch brauchst. Manche existieren bereits, an manchen kann man arbeiten:

  • Ideenreichtum
  • Dein inneres Kind
  • Einen Blick für Details und das Wesentliche
  • Vorstellungskraft
  • Einsatzbereitschaft
  • Die Fähigkeit Licht zu sehen und  zu begreifen
  • Mut
  • Den schwarzen Gürtel in Yoga oder sowas

Ideenreichtum brauchst du um immer neue Ideen in deinem Kopf wachsen zu lassen. Das innere Kind weil man oft auch verspielt sein sollte. Einen Blick für Details weil manchmal sogar die kleinste Falte eines Shirts richtig liegen soll. Das Wesentliche weil man auch die Gesamtkomposition eines Bildes niemals vernachlässigen darf. Vorstellungskraft weil du das in deinem Kopf umsetzen darfst. Einsatzbereitschaft weil man sich an manchen Tagen die Zähne ausbeißt und manches einfach nicht so klappen will wie man es sich vorstellt. Licht sehen weil wir Fotografen einzig mit Licht malen, wie ein Maler mit Pinsel und Farbe. Mut, weil manche Positionen in denen wir Knipsen lebensgefährlich sind und das Yoga Dingens weil du mit manchen Verrenkungen einen Fakir neidisch machen wirst. Gute Bilder tun manchmal weh.

Naja, nun genug philosophiert

In erster Linie brauchst du nichts an Geräten. Lerne zuerst wie Licht funktioniert. Wie ein Schatten Einfluss auf ein Bild nimmt. Schau dir Bilder von anderen an und frage dich warum sie dir gefallen. Frage dich was der Fotograf mit dem Licht so macht. Experimentiere viel und gerne. Probiere Dinge aus und wenn es mal nicht klappt ist es egal.

Am besten lernst du mit Licht zu arbeiten wenn du das Licht nutzt das du zur Verfügung hast. Später kannst du dann immer noch Lampen und Blitze kaufen. Du kannst derweilen mit Aufhellern und Abdunklern arbeiten. Das sind weiße oder schwarze Platten. Die machen schon ordentlich was aus für deine Bildwirkung und du lernst wie man Licht lenken kann.

Welches Genre soll ich fotografieren?

Hmmm, diese Frage kann ich dir nicht beantworten. Das liegt ganz bei dir. Ich kann dir nur empfehlen mal alle Genres zu probieren und auch die, die du nicht magst. Ein Fotografenkollege von mir hatte sich immer gewehrt People Fotografie zu betreiben weil er Angst vor den Modellen hatte aber er machte auf anhieb spannende Bilder und mittlerweile klappt es super bei ihm. Er hat sich überwunden und konnte daraus profitieren. Also, verbau dir kein Genre und probiere es mal aus. Ich zum Beispiel mache richtig kacke Landschaftsbilder aber hin und wieder überkommt es mich den ganzen Kokolores doch wieder mal zu probieren.

Also, nutze einfach die Chance und mache einfach das Worauf du Lust hast. Lerne deine Kamera kennen und verzichte erstmal auf das ganze Licht Gedöns. So kannst du dich erstmal auf das Wesentliche konzentrieren. Ich hoffe ich konnte dir hier einen anderen Zugang zur Thematik präsentieren und du kannst stressfreier mit deiner Fotografie beginnen.

In diesem Sinne
CHEERS, euer

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